US-Präsidentschaftskandidat Sanders will die Finanzwelt umkrempeln

Viele sind der Meinung: wenn es eine Revolution geben wird, dann wird sie von Amerika ausgehen. Bernie Sanders, der demokratische Kandidat für die Nachfolge Obamas als amerikanischer Präsident werden leider nur minimale Chancen eingeräumt, doch was er verlangt und seinen Wählern verspricht, ist in der Tat revolutionär:

Wenn er Präsident werden sollte, sagte Sanders, dann werde sich vieles ändern: „Kein Banker kann mehr dem Gefängnis entweichen, wenn er sich etwas zu Schulde hat kommen lassen.“ Sein Finanzminister und andere Experten „werden nicht von Goldman Sachs“ kommen, sagte Sanders.
„Betrug ist dort das Geschäftsmodell“, rief der demokratische Präsidentschaftskandidat in die Menge, die sich in der historischen Town Hall versammelte. Tosender Beifall.

Sanders will unter anderen das Glass-Steagall-Gesetz wieder einführen, das Banken in das Investment- und Kreditgeschäft aufteilt. Eine seiner ersten Amtshandlungen würde es sein, eine Liste von „Too-Big-To-Fail“-Geldinstituten wie Banken oder Versicherungen zu erstellen – und sie innerhalb eines Jahres aufzubrechen. „Wall Street und die Gier der Unternehmen zerstören die Grundlage unseres Landes“, sagte Sanders.
Der Kandidat will zudem eine Spekulationssteuer einführen und verhindern, dass Banker in Aufsichts- oder Beratungsgremien wie der Notenbank sitzen. So sei es nicht zu verstehen, warum James Dimon in der Finanzkrise über den Bail-Out seiner Bank mitentscheiden konnte. „Der Fuchs sollte nicht den Hühnerstall bewachen“, rief Sanders.

Weiterer Programmpunkt: Zinsen von bis zu 20 Prozent, die Banken oder Kreditkartengesellschaften für Überziehungen verlangen würden. „Schon bei Dante seien Wucherer in der Hölle gelandet“, sagte Sanders zum allgemeinen Gelächter des Publikums.

http://www.handelsblatt.com/politik/international/us-praesidentschaftskandidat-sanders-will-die-finanzwelt-umkrempeln/12795448.html

 

1+
[Gesamt:1    Durchschnitt: 5/5]

Mahnende Worte von Steve Jobs an die Welt

Steve Jobs Worte an uns alle vor seinem Tod:

„Ich habe den Gipfel des Erfolgs in der Geschäftswelt erreicht.

In den Augen der Menschen gilt mein gesamtes Leben als eine Verkörperung des Erfolgs.
Jedoch abgesehen von meiner Arbeit, habe ich wenig Freude in meinem Leben. Letztendlich gilt mein Reichtum nur als Fakt des Lebens, an den ich gewohnt bin.

In diesem Augenblick, wo ich in einem Krankenbett liege und auf mein ganzes Leben zurückblicke, verstehe ich, dass all die Anerkennung und all der Reichtum, worauf ich so stolz war, an Wert verloren haben vor dem Gesicht des kommenden Todes.

In der Dunkelheit, wenn ich die grünen Lämpchen der Lebenserhaltungsmaschinen beobachte und mir das mechanische Brummen dieser Maschinen anhöre, fühle ich die Atmung des Todes immer näher auf mich zukommen.
Jetzt weiß ich, dass wir uns komplett andere Fragen im Leben stellen müssen, die mit Reichtum nichts gemeinsam haben…
Es muss dort noch etwas sein, das uns als viel Wichtigeres im Leben erweist: womöglich ist es eine zwischenmenschliche Beziehung, womöglich Kunst, womöglich auch Träume in unserer Kindheit…
Non-Stop im Erreichen des Reichtums macht einen Menschen zu einer Marionette, was auch mir passiert ist.

Der Gott hat uns solche Eigenschaften wie Gefühle für das Leben mitgegeben, damit wir in jedes Herz das Gefühl der Liebe überbringen können. Es darf keine Illusion bestehen bezüglich des Reichtums.
Das Reichtum, das ich im Verlaufe meines Lebens angehäuft habe, kann ich jetzt nicht mitnehmen.
Was ich jetzt noch mitnehmen kann, sind Erinnerungen, die auf der Liebe basieren und mit Liebe erschaffen worden sind.
Das ist der wahrhafte Reichtum, der euch jedes mal folgen muss, euch begleiten muss, der euch Kraft und Licht gibt weiterzugehen.
Die Liebe kann wandern und reisen, wohin sie will. Denn genau wie das Leben, kennt auch die Liebe keine Grenzen.
Geht dorthin, wo ihr hingehen wollt. Erreicht Höhepunkte in eurem Leben, die ihr erreichen wollt. Die ganze Kraft dafür liegt in euren Herzen und euren Händen.
„Welches Bett gilt als das reichste Bett der Welt?“ – „Es ist das Bett eines Kranken“ …
Ihr könnt euch vielleicht einen Chauffeur leisten, der für euch das Auto lenken wird. Oder ihr könnt euch Mitarbeiter leisten, die für euch das Geld verdienen würden. Niemand aber wird für euch all eure Krankheiten mittragen können. Das müsst ihr ganz alleine.
Materielle Werte und Sachen, die wir mal verloren haben, können wiedergefunden werden.

Es gibt aber eine Sache, dass wenn sie verloren geht, kann sie nicht wiedergefunden werden – und das ist DAS LEBEN.

Wenn ein Mensch sich einem Operationstisch zubewegt, dann versteht er auf einmal, dass es noch ein Buch gibt, das er noch nicht zu Ende gelesen hat – und das ist „Das Buch über ein gesundes Leben“.
Es ist nicht wichtig, in welcher Lebensetappe wir uns gerade befinden. Jeder von uns wird früher oder später zu diesem Moment kommen, wo der Vorhang für ihn fallen wird.

Dein Reichtum – das ist die Liebe zu deiner Familie, das ist die Liebe zu deiner Frau und deinem Mann, das ist die Liebe zu deinen Nächsten.
Passt auf euch auf und sorgt euch um die anderen.“

1+
[Gesamt:1    Durchschnitt: 5/5]

Ein paar weise Zitate zur Wochenmitte

„Wer Recht erkennen will, muß zuvor in richtiger Weise gezweifelt haben.“
( Aristoteles )

„Wir ertrinken in Informationen und Hungern nach Wissen.“
( John Naisbitt )

„Es gibt kein richtiges Leben im falschen.“
( Theodor W. Adorno )

„Menschen sind nicht Gefangene ihres Schicksals, nur Gefangene ihrer Gedanken.“
( Franklin D. Roosevelt )

„Die Freiheit der Presse im Westen, wobei die viel besser ist als anderswo, ist letztlich die Freiheit von 200 reichen Leuten ihre Meinung zu veröffentlichen.“
( Peter Scholl – Latour )

„Die sieben sozialen Sünden:
Politik ohne Prinzipien, Reichtum ohne Arbeit, Handel ohne Moral, Erziehung ohne Charakter, Vergnügen ohne Gewissen, Wissenschaft ohne Menschlichkeit, Anbetung ohne Opferbereitschaft.“
( Mahatma Gandhi )

„Welch triste Epoche, in der es leichter ist, ein Atom zu zertrümmern als ein Vorurteil!“
( Albert Einstein )

„Unser Geld bedingt den Kapitalismus, den Zins, die Massenarmut, die Revolte und schließlich den Bürgerkrieg, der zur Barbarei zurückführt … Wer es vorzieht, seinen eigenen Kopf etwas anzustrengen statt fremde Köpfe einzuschalten, der studiere des Geldwesen.“
( Silvio Gesell )

“Wenn Ihr Eure Augen nicht gebraucht, um zu sehen, werdet Ihr sie brauchen, um zu weinen.”
( Jean Paul Sartre )

„Wann, wenn nicht jetzt? Wo, wenn nicht hier? Wer, wenn nicht wir?“
( John F. Kennedy )

0
[Gesamt:0    Durchschnitt: 0/5]

0,05% auf alle Finanzgeschäfte würde uns über 100 Milliarden einbringen!

2008 haben uns die Banken fast unsere gesamte Wirtschaft vor die Wand gefahren. Die Politiker versprachen die Finanzjongleure in die Pflicht zu nehmen und sie stärker zu kontrollieren. Was ist heute daraus geworden? Schon vor langer Zeit gab es die Idee eine Transaktionssteuer auf alle Finanzgeschäfte einzuführen. Doch auch daraus ist nichts geworden. Die Banken, Versicherungen, Wirtschaftsprüfungsgesellschaften und andere Finanzkonzerne haben das Thema fast zum Schweigen gebracht. Wir müssen es wieder öffentlich machen.

Ein schöner Kurzfilm zu diesem Thema:

https://www.facebook.com/alexandermariafassbender/videos/937509326297807/

Und hier eine Seite, die sich mit diesem Thema beschäftigt:

http://www.steuer-gegen-armut.org/home.html

0
[Gesamt:1    Durchschnitt: 3/5]